Schwarzwald:
Ausflugsziel Bad Krozingen im Markgräflerland
Eingangs ein
kurzer Steckbrief von Bad Krozingen:
• Einwohner: 16 900
• Fläche: 3566 ha
• Höhe 230
– 270 m. ü. M.
•
„Stadt“ Bad Krozingen seit 01.09.2005
• Landkreis: Breisgau
Hochschwarzwald
• Regierungsbezirk:
Freiburg in Breisgau
• Postleitzahl 79189
• Kennzeichen: "FR-"
• Ortsteile: Biengen,
Hausen a.d.M., Schlatt und Tunsel
• 1911 Mineralquelle
entdeckt, Erdöl gesucht und Wasser gefunden
•
„Bad“ Krozingen seit 1933
• Gehwege ca. 200 km
•
Grünflächen 38 ha
• Bäche 50 km
• Springbrunnen 19
Stück
• Golfplätze
in Umgebung 15
• Ferienwohnungen 105
• Pensionen 12
• Hotels 13
• Alla-Fonte 1
Am nördlichen Rand des Markgräflerland liegt Bad
Krozingen. Seine perfekte Lage ermöglicht es, auf
kürzestem Weg in den tiefen Schwarzwald zu kommen oder am
Rhein einen kleinen Spaziergang zu genießen.
Hier finden Sie sicherlich was Ihr Herz begehrt: Bei Musik auf
historischen Tasteninstrumenten kommen Sie im Krozinger Schloss zu
ungeahntem Musikgenuss. Und die Kur- und Bäderverwaltung
bietet den Kurgästen ein reichhaltiges Programm. Das
Freizeitbad Aquarado ist besonders für die jungen
Gäste ein schöner Zeitvertreib.
Wer die Natur genießen will, kann einen ausgedehnten
Spaziergang im Kurpark machen, der (auch) für Kinder unter
anderem einen Minigolfplatz und einen kleinen Streichelzoo bietet.
Besonders populär geworden ist das immer im Sommer
stattfindende „Lichterfest“, das jedes Jahr mehr
und mehr Besucher anlockt.
Der Beginn war nicht gerade verheißungsvoll:
Erdölbohrungen im Jahre 1911 förderten statt des
erhofften schwarzen Goldes nur sprudelndes Wasser zu Tage. Den
Krozinger Bauern wäre da sogar Jauche lieber gewesen, denn
damit - so die einhellige Meinung - hätten sie wenigstens ihre
Äcker düngen können. Nun, sie haben sich
anfangs sicher nicht träumen lassen, was das mineral- und
kohlensäurehaltige Nass einmal aus ihrem Ort machen sollte.
Bad Krozingen, im Dreiländereck zwischen Freiburg, Colmar und
Basel, entwickelte sich zu einem der renommierten Kur- und Ferienorte
in Baden-Württemberg und zu einem Spezialisten für
Herz, Kreislauf und Rheuma.
Vor zwei Jahren feierten die Badestädter stolz ihr
90-jähriges Quellenjubiläum. Das passende Geschenk
hatten sie sich dabei gleich selbst gemacht: Am 19. März 2001
öffnete ihr neues Wohlfühlhaus seine Pforten. Nach
dem Bau der Vita Classica Therme 1995 und des Saunaparadieses 1998 ist
das gesunde Trio nun komplett. Außergewöhnliche
Architektur und Kunst am Bau setzen sich auch hier fort.
Großzügige Bäder-, Kranken-gymnastik- und
Massagebereiche gehören ebenso zu der freundlich-hellen Anlage
wie Räume für Cremebäder im Wasserbett, eine
Atlantis-Sprudelwanne und ein moderner Raum für die
„Medizinische Fitnesstherapie“. Highlight
allerdings ist zweifelsfrei das Japanische Bad, das der
Bäderkultur des asiatischen Landes nachempfunden und mit viel
Zedernholz und Naturstein ausgestattet wurde. Behaglich räkelt
sich hier der Gast bei fernöstlichen Klängen und
japanischem Tee im 36°C warmen, ständig frisch
zulaufenden Bad Krozinger Thermalwasser.
Meersalz-Ganzkörperabrieb, Aroma-Wellness-Massagen oder
Ayurveda-Behandlungen, wie die Ölmassage
„Abhyanga“ und die Seidenhandschuh-massage
„Garshan“, fördern die individuelle
Entspannung.
Es versteht sich von selbst, dass Besucher auch die Vita
Classica-Therme mit ihrem antiken Ambiente nicht
vernachlässigen, steht sie doch für Baden mit viel
Stil und Genuss.
800 Quadratmeter Wasserfläche laden zum wohligen Erholen und
Entspannen ein. Das ganze Jahr über kann drinnen und
draußen geschwommen werden.
Sprudelliegen, Strömungskanal und ein massierender Wasserfall
setzen zusätzliche gesunde und abwechslungsreiche Akzente.
Und auch am Saunaparadies kommt kaum ein Gast vorbei. So richtig
heiß wird es in der Außensauna bei Temperaturen bis
zu 100°C , milder und schonender ist dagegen das Saunieren im
nachtblauen Dampftempel. Als anregend und entspannend zugleich erweist
sich ein Bad in der einzigartigen roten Perlgrotte. Feinperlende
Wasserbläschen steigen hier aus dem Boden auf und vermitteln
das Gefühl in Champagner zu baden.
Im Dezember 2001 wurde das Saunaparadies um neue
Wohlfühlbereiche erweitert: zwei Saunen im Kolonialstil, ein
großzügiger Ruheraum mit Aquarium und ein modernes
Rasulbad.
Therme, Saunaparadies und Wohlfühlhaus - eine lohnende
Investition in die gesunde Zukunft des heiteren Kur- und Ferienortes,
der noch so viel mehr zu bieten hat.
Leise plätschert der kleine Fluss Neumagen durch den
fröhlich bunten Kurpark. Hier lässt es sich
schön spazieren gehen, auf einer Bank verweilen, den Pfauen
zuschauen. Botanische Vielfalt finden Pflanzenliebhaber im neu
angelegten Staudengarten. Oder wie wäre es einfach mal mit
einer Radtour? In der weitestgehend ebenen Landschaft mit dem milden
Klima ist das ein Vergnügen für Jung und Alt. Es gibt
geführte Radwanderungen, aber auch auf eigene Faust
lässt sich dieser Landstrich prima entdecken.
Es sind übrigens nicht nur die Hobbyradler, die hier in die
Pedale treten, sondern auch die Profis auf ihren Rennrädern.
Schließlich rollte die "Tour de France 2000" mit den besten
Radfahrern aus der ganzen Welt durch Bad Krozingen.
Wenn's um Unterhaltung geht, ist die Badestadt ebenfalls spitze.
Künstlerische Akzente setzen Sonderveranstaltungen, wie etwa
das jährliche Sommerfestival „Open Air im
Park“. Justus Frantz und die „Philharmonie der
Nationen“ präsentierten im Juli 2003 zum
fünften Mal ein Classic Open Air. Kurkonzerte mit dem
ungarischen Johann-Strauß-Ensemble erfreuen wie immer; es
finden auch regelmäßig Schlosskonzerte von
internationalem Ruf auf historischen Tasteninstrumenten statt.
Ortsteile
Biengen:
Nachgewiesen seit 770. Zahlreiche römerzeitliche
Siedlungsspuren. Schloss nach mehrfachen Zerstörungen 1790 neu
aufgebaut.
Hausen:
Urkundlich nachgewiesen seit 1147 als zum Kloster St. Ulrich
gehörend. Seit dem späten 14. Jahrhundert unter
habsburgischer Landesherrschaft.
Schlatt:
Erstmals urkundlich erwähnt 1130. Der Ritterorden der
Lazariter unterhielt im 13. Jahrhundert einen Männer- und
einen Frauenkonvent.
Tunsel:
852 oder 860 als "villa Tonsol" erwähnt. Der Weiler
Schmidhofen ist vermutlich ein Ausbauort von Tunsel auf dem Weg nach
St. Trudpert.