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Eingebettet zwischen dem Schwarzwald und den Vogesen liegt in der Oberrheinischen Tiefebene das kleine Städtchen Staufen. Schon von weitem sieht man den rebenbewachsenen Schloßberg mit seiner alten Burgruine, einst Wohnsitz der Herren von Staufen.

Schon von weitem begrüßt den ankommenden Besucher das unübersehbare Markenzeichen des Ortes, die Burg Staufen. Die Burg wurde bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts gebaut und von den Herren von Staufen bewohnt. Während des Dreißigjährigen Kriegs kamen im Jahr 1632 schwedische Truppen und zerstörten die Burganlage. Seit dieser Zeit ist die Burg eine Ruine und wurde nicht mehr aufgebaut. Fast alle Besucher nehmen sich die Zeit, die alte Burgruine zu besichtigen, die eine interessante Geschichte hat und das Stadtbild prägt.

Der wohl berühmteste Einwohner Staufens war Johann Georg Faust, jener sagenumwobener Alchimist, der hier vor 500 Jahren gelebt hat. Dr. Faust, der durch Goethe in die Weltliteratur einging lebte in Staufen und soll im Jahre 1539 ums Leben gekommen sein. Flanieren Sie durch die blumengeschmückte historische Altstadt und erleben Sie so manche Idylle und Winkel voller Überraschungen. Viele der bunten alten Häuser haben wunderschöne Fassaden mit Malereien und oft auch Schilder mit interessanten Erklärungen.

Link zur Homepage von Staufen

Schwarzwald

Zeittafel:

• 770 Erste urkundliche Erwähnung der „villa staufen in pago Brisgowe“
• 1028 Übertragung der Bergbaurechte für den Breisgau an das Bistum Basel
• 1211 Erwähnung der Herren von Staufen als Vögte des Klosters St. Trudpert
• 1248 Erste urkundliche Erwähnung der Burg Staufen
• 1280/1300 Stadterhebung (1323 erste urkundliche Erwähnung als Stadt)
• 1350 Der schwarze Tod (Pest in ganz Europa)
• 1356 Schweres Erdbeben in und um Staufen
• 1539 Tod Faust’s im Gasthaus „Löwen‘
• 1546 Bau des Rathauses mit Marktbrunnen
• 1566 Bau des Stadtschlosses der Herren von Staufen (westlicher Anbau 1725)
• 1626 Österreich verpfändet die Herrschaft Staufen an Hannibal von Schauenburg
• 1632 Im Dreißigjährigen Krieg Besetzung und Zerstörung der Burg durch Schweden
• 1643 Staufen ist Hauptquartier der schwedisch-französischen Armee
• 1676 Errichtung des Kapuzinerklosters (heute Goethe-Institut)
• 1725 und 1732 Wiederaufbau der Stadttore, 1827 endgültige Beseitigung
• 1690 Beim Abzug der französischen Truppen wird die Stadt in Brand gesetzt
• 1700 Einwanderung savoyardischer Familien
• 1703 Französische Soldaten plündern Staufen, Bevölkerung wiederum im Wald
• 1722 Herrschaft Staufen fällt wieder direkt an Osterreich
• 1734 Holzflößerei auf dem Neumagen wird wegen jährlichem Hochwasser eingestellt
• 1738 Staufen als Lehen an das Kloster St. Blasien
• 1744/77 Kloster der Freiburger Ursulinerinnen in Staufen
• 1800 Plünderung durch französische Truppen
• 1806 Preßburger Frieden: Staufen geht an das neue Großherzogtum Baden
• 1813 Erneute Einquartierung wahrend der Befreiungskriege gegen Napoleon
• 1828 Letzte öffentliche Hinrichtung auf der Staufener Großmatte
• 1848 Badische Revolution: Besetzung Staufens durch Großherzogliche Truppen
• 1870 Installierung der gusseisernen Brücke über den Neumagen
• 1895 Erwerb der Burgruine durch die Stadt Staufen Für 18.000,- Mark
• 1899 Bau der evangelischen Kirche
• 1974/78 Neubau der Haupt- und Grundschule (Thaddäus-Rinderle-Schule)
• 1989 baden-württembergische Literaturtage in Staufen
• 1990 Eröffnung des Keramikmuseums
• 1994 Partnerschaft mit der polnischen Stadt Kazimierz Dolny an der Weichsel

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