Kaiserstuhl und Tuniberg

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Zwei Inseln in der Oberrheinebene

Der Kaiserstuhl – die sonnenreichste deutsche Landschaft

 

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Erlesene Weine, vielfältige, teils mediterrane Flora und Fauna, exzellente Gastronomie und die attraktive Lage zwischen Schwarzwald und Elsass im klimatisch begünstigten Oberrheintal machen den Kaiserstuhl, ein kleines vulkanisches Gebirge, das zwischen den Hängen des Schwarzwalds und dem Rhein liegt, zum beliebten Reiseziel.

Die fast mediterrane Landschaft des Kaiserstuhls wird auch gefördert durch eine bis zu 20m dicke Schicht äußerst fruchtbaren Lößbodens, einem eiszeitlichen kalkhaltigen Flugstaub.

Berühmt wurde der Kaiserstuhl vorwiegend durch seinen Weinbau, der vermutlich von den Römern hier eingeführt und erstmals im Jahr 769 erwähnt wurde. Schwerer feurigwilder Ruländer, frischer Müller-Thurgau, zarter Silvaner, kräftiger Burgunder, edler Weißherbst, rassiger Riesling und blumiger Gewürztraminer – diese Weine lassen das Herz jedes Weinkenners mit Sicherheit höher schlagen.

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Flora und Fauna am Kaiserstuhl

Geschützt von Vogesen und begünstigt durch die südliche Lage im südbadischen Bereich der Oberrheinischen Tiefebene westlich von Freiburg im Breisgau zählt der Kaiserstuhl zu den wärmsten Landschaften Deutschlands. Eine wichtige Rolle beim Klima spielt das große Wärme-Rückstrahlvermögen des Lößbodens. Im Westkaiserstuhl werden die sowieso schon hohen Temperaturen noch zusätzlich durch den Vogesenföhn erhöht. Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Frühling hier früher Einzug hält, während der Herbst deutlich später als in anderen mitteleuropäischen Regionen beginnt und die Region den Spitznamen „Toskana Deutschlands“ trägt. Nicht selten blüht es am Kaiserstuhl bereits, während in den benachbarten Höhen des Schwarzwaldes noch die Skilifte ihre Runden drehen.

In seiner weitesten Ausdehnung vom südwestlichsten Zipfel bei Ihringen bis zum Riegeler Michaelsberg im Nordosten ist der Kaiserstuhl rund 16 km lang. Die breiteste Stelle hat eine Ausdehnung von ca. 12km. Die höchsten Erhebungen sind der Totenkopf (558 m), Neunlinden (555 m) und Katharinaberg (492 m). Die meisten Orte um den Kaiserstuhl herum sind vor allem Weinkennern wohl bekannt, ist doch das Markenzeichen des Kaiserstuhls die Weinrebe und der Wein. Wo man steht oder geht, begleitet der Rebensaft und seine daraus resultierende Wirtschaftskultur den Besucher. Kommen doch auch Sie in die „Toskana Deutschlands“ und überzeugen Sie sich selbst!

www.badische-seiten.de

http://www.kaiserstuhl.com/

http://www.kaiserstuhl.eu/

http://www.kaiserstuhl-tuniberg.de/

Tuniberg – „der kleine Bruder des Kaiserstuhls“

Wunderschöne Rebhänge, von Rosen verziert, malerische Dörfer und idyllische Gärten prägen das Bild dieses Hügelgebietes bei Freiburg im Breisgau. Nicht umsonst wird diese landschaftliche Schönheit als „Blühender Weingarten“ der Stadt bezeichnet.

Der ca. 12 km lange und ungefähr 3km breite Tuniberg wird klimatisch durch mediterrane und maritim-atlantische Einflüsse geprägt und zählt zusammen mit dem Kaiserstuhl zu den wärmsten und sonnigsten Gebieten Deutschlands. Herrliche Ausblicke auf den Kaiserstuhl, die gesamte Rheinebene, den Südschwarzwald und das Oberelsass, auf die Staufener und Freiburger Bucht locken zum Wandern und Radeln durch die landschaftliche Schönheit Tuniberg.

Drei beschilderte Wander- und Radwege führen den Naturfreund durch die Reben und Ortschaften des Tunibergs. Doch auch sonst hat die Umgebung viel zu bieten: Golfplätze, Weinproben und die Nähe zu Schwarzwald und Vogesen lassen keine Freizeitwünsche offen.

Menschliche Spuren am Tuniberg lassen sich bis zur Altsteinzeit zurückverfolgen. Die jungsteinzeitliche Dorfanlage auf dem „Berg“ bei Munzingen, ein Gutshof der Römer bei Merdingen oder die Ortsnamen mit dem Suffix „-ingen“, die aus der Zeit der ersten Alemannen stammen, beweisen, dass die Region Tuniberg ältestes Siedlungsland des Breisgau ist.

Auch die Reformation hat seine Spuren am Tuniberg hinterlassen. Ein Großteil des Tunibergs ist mit Rebenflächen überzogen und wird von der Winzergenossenschaft verwaltet. Die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus am Tuniberg stammt bereits aus dem Jahr 888.
Neben dem Wein ist der Tuniberg auch ideal für den Anbau von verschiedenen Obstsorten, und dem Spargel.

Wie wäre es mit leckeren Spargeln und Kratzede und einem sonnigen Glas Wein zur Erfrischung nach einer Wandertour? Oder wandeln Sie doch auf den Spuren der alten Römer! Wir geben Ihnen auch gerne Tipps und Ideen mit auf den Weg!

www.kaiserstuhl.de

www.tuniberg-wein.de

www.kaiserstuhl-tuniberg.de